Manchmal bekommt man statt eines Apfelkuchens eben einen ApfailKuchen. Welche wesentlichen Unterschiede das macht und wer dieser ApfailKuchen eigentlich ist, schauen wir uns heute genauer an.
Was ist ein ApfailKuchen?
Ap • fail • Ku • chen
Substantiv, maskulin [der]
Ein Blogger, Streamer und Tüftler, der durch die Kombination von von "Apfail" (eine Variation von "Apfel", aber mit einem "fail" beigefügt, was auf Misserfolg hinweist) und "Kuchen" darauf aufmerksam machen möchte, beispielsweise Spiele weniger ernst zu nehmen und eher den Spaßfaktor in den Vordergrund zu stellen.
Während viele Namen im Gaming Stärke, Sieg oder Unbesiegbarkeit ausdrücken sollten, wollte ich einen Namen, der genau das Gegenteil vermittelt: Humor, Menschlichkeit und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen.
Wer ist denn (der) ApfailKuchen?
Alles nahm seinen Anfang in ein paar beschaulichen und geselligen Runden – damals noch auf der PlayStation, unter einem Synonym, das an meinen Spitznamen angelehnt und vom damaligen Zeitgeist geprägt war.
Wer aus dieser Zeit kommt und online unterwegs war, erinnert sich sicherlich mit einem nostalgischen Schmunzeln an Nicknames wie xSunnygrovex, XxPowerwolf2002xX oder xXBlumentopfXx – Namen, die eine ganze Generation von Konsolen- und Forum-Nutzern geprägt haben.
Fast zwei Wochen lang geisterten Namenskonzepte durch meinen Kopf (ganz ohne KI!), die meinen Charakter direkt beim Lesen transportieren sollten. Mich störte es schon immer, Leuten zu begegnen, deren Namen sofort toxisch wirkten (Punisher[...], Finisher[...] etc.). Es musste also eine Lösung her, die Witz, Charme und Selbstironie ausstrahlte. Ein Begriff, der positive Erinnerungen weckt – wie der sonntägliche Kuchenbesuch bei den Großeltern.
Mit diesem Hang zur Selbstironie – und möglicherweise einem echten Stück Kuchen auf dem Schreibtisch – kam die Erleuchtung: Die Phonetik von "Apfel" im Deutschen und dem englischen Wort "Fail" verschmelzen zu einer perfekten Symbiose. Ein Wort, das sich fast wie das deutsche Original ausspricht, aber eine ganz eigene Geschichte erzählt.
Ein ApfailKuchen ist also kein misslungener Apfelkuchen – sondern einer, bei dem der Fehler vielleicht sogar die beste Zutat ist.
📢 Triggerwarnung: Wie bei jedem Kuchen besteht auch der ApfailKuchen nicht nur aus süßen Zutaten. Manche Bestandteile der Geschichte sind weniger leicht verdaulich, wie man im Selbstportrait nachlesen kann.
Der ungebackene Kuchen hinter den Kulissen
Für alle, die es eher oberflächlich und schnell mögen (🍷😏), hier eine Kurzzusammenfassung: Der ApfailKuchen ist in seinen 30ern, schreibt je nach Gemüts- und Gesundheitsstand mal mehr, mal weniger hier auf dem Blog und kommt aus dem Magdeburger Raum.
Er findet Gerechtigkeit, Gleichstellung und unorthodoxe Gespräche interessant. Fasziniert von guten MMOs und Simulatoren, verschlang er damals während der Ladezeiten von Skyrim die Bücher von Franz Kafka, C. G. Jung sowie Sigmund Freud – während er darauf aufpasste, keinen Pfeil ins Knie zu bekommen.
Natürlich besteht ein Kuchen nicht nur aus dem Rezept. Es sind die kleinen Zutaten, die ihn einzigartig machen. Deshalb hier zehn völlig unterschiedliche Zutaten aus meinem Leben:
10 willkürliche Fakten über mich
Ein Besitz mit hohem emotionalen Wert aus meiner Kindheit ist einfach ein Stein.
Ich fand ihn halb eingegraben vor einem Baum und finde noch heute, er ist etwas Besonderes. (Zoom bei Klick aufs Bild)- Das Spiel, das mich am meisten gefesselt hat, war Pokémon Gold (GBC) wegen Sachen wie: Tag-Nacht-System mit echter Zeit, Baby-Pokémon als neue Entwicklungsstufe sowie zwei Regionen in einem Spiel.
- Das Spiel mit dem höchsten Wiederspielwert war Harry Potter und die Kammer des Schreckens (GBC) mit gut 300 Durchläufen. Noch immer bin ich von dieser einen Tür besessen, die immer verschlossen ist und die ich nur einmal geschafft habe zu öffnen – aber wie?! (Eingangshalle, rechte Tür, rechts hinter der Aufgangstreppe)
- Ich bin Eigentümer eines A2-Drohnenführerscheins und Besitzer von insgesamt vier Drohnen für unterschiedliche Einsatzszenarien.
- Um meine Kindheit wiederzubeleben – und nur Videospiele können dies – habe ich mir aus der Vergangenheit in die Gegenwart geholt: Tombi (PS1 > Switch) sowie Alex Kidd in Miracle World (Sega Master System 2 > PC / Switch).
- Eine technische Errungenschaft, die ich mir als Kind niemals hätte vorstellen können? Ganz klar: wie realistisch Videospiele irgendwann werden. Ich erinnere mich noch an ein Gespräch mit meinem Freund Maik über GTA 3. Er meinte damals: "Ich fände es so cool, wenn man auch Motorrad fahren könnte." Meine Antwort war völlig überzeugt: "Hä? Wie soll das denn gehen? Da fällt man doch um!"
Wenige Monate später erschien GTA: Vice City – und die Eröffnungsszene zeigte direkt: Motorräder und Motorroller in einer frei begehbaren 3D-Welt. Ich war überzeugt, dass es nicht möglich ist – und die Entwickler hatten es einfach umgesetzt. - Es gab damals Fernsehsendungen, die konnte ich einfach nicht verpassen. In meiner Jugendzeit gehörte ganz klar Pokémon dazu, mit dem Alter war es dann Yu-Gi-Oh! und irgendwann sind die Simpsons zu einem festen Ritual geworden. Doch irgendwann, so ab 2022, gab es keine Fernsehserie mehr, für die man Zeit opfern sollte – wenn du einen tollen Tipp hast, schreib ihn gerne in die Kommentare.
- Ich habe an meinem Monitor eine Zeitleiste mit Beitragsideen, welche ich für den aktuellen Monat umsetzen möchte, und auch ein Buch, in dem ich größere Ideen festhalte, u. a. Konzepte für Videos, die ich gerne hochladen möchte.
- Es gibt einen Film, den ich mir jedes Jahr ansehe, ohne dass ich ihn leid wäre: Schöne Bescherung* mit Chevy Chase. Solche Weihnachten, dieser Vibe – er kommt nie wieder. Es tut mir leid für alle, die ab 2010 geboren sind: Ich wünschte euch so tolle, schneereiche Weihnachten wie die meinen.
- Ich bin Wassermann, bewusst – und diese Geschichte beweist es: Es war ein Klassenausflug in ein Schaubergwerk. Die Lehrer beschlossen, uns eine Freude zu machen und bei der Goldenen Möwe zu halten.
Wir fuhren mit dem Bus eine Autobahnausfahrt hinab zu diesem Fastfood-Restaurant, das Ziel immer im Blick. Beim Ausstieg auf dem Parkplatz meinte die gesamte Klasse, sie müsste doch links um das Haus laufen, um zum Eingang zu kommen.
Doch ich wusste und war anderer Meinung: Nur die andere Richtung kann die richtige sein. Während ich also auf dem kürzesten Weg durch die Eingangstür direkt an den Schalter ging, um ein "fröhliches Essen" zu bestellen, beobachtete ich meine Klasse dabei, wie sie einmal um das Restaurant lief, vorbei und in den Gegenverkehr des leeren Drive-in. Noch nie war es so sättigend, ein Wassermann zu sein.
Was ist die Geschichte hinter deinem Pseudonym?
Bildquellen: Teaser mit KI-Unterstützung erstellt (Hintergrunderstellung und Bildmaterialien darauf eingefügt)
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