Kritiken und Meinungen anderer Formate
Der Einstieg von Stefan Raab mit „Du gewinnst hier nicht die Million“ sorgte für große Erwartungen, doch die ersten Reaktionen waren alles andere als eindeutig positiv. Besonders die humoristischen Elemente, die Raab in die Show einbrachte, stießen auf geteilte Meinungen. Kritiker bemängelten, dass die Gags zu sehr auf „Nostalgie-Käse“ setzten, der insbesondere das ältere Publikum ansprechen solle, während die jüngere Zielgruppe sich eher ausgeschlossen fühlte. Diese Mischung aus Althergebrachtem und dem Versuch, neue Akzente zu setzen, kam nur teilweise gut an.
Ein Sprecher von RTL+ erklärte, dass der Show ein gewisser Charme innewohne, jedoch auch klar wurde, dass der Humor des Moderators nicht mehr zu jeder Zeit auf der Höhe der Zeit sei.
Auch die Zuschauerzahlen gaben Anlass zur Sorge. Obwohl die Show zu Beginn mit etwa 790.000 Zuschauer im linearen Fernsehen und rund 2 Millionen Abrufen auf RTL+ einen starken Start hinlegte, nahm die Quote mit jeder weiteren Folge deutlich ab. Dabei zeigte sich, dass die Zuschauer vor allem die nostalgischen Elemente von Raabs Comeback mochten, jedoch die fehlende Weiterentwicklung der Show und die wiederholte Nutzung von altbekannten Gags als wenig innovativ empfanden.
In der letzten Sendung am 6. November mit Thomas Gottschalk als Gast wurde die Stimmung nicht besser – die Show lief zwar noch gut auf der Streaming-Plattform, aber auch die kritischen Stimmen nahmen zu. Dass Raab in den Fokus von Kritik geriet, war für viele nicht überraschend, da er trotz seines Comebacks Schwierigkeiten hatte, den Spagat zwischen Nostalgie und Innovation zu schaffen.
Quellen: Wikipedia / Moviepilot
