Hallo ihr Lieben an den Bildschirmen,
heute ist der 24.12 – Heiligabend. Für viele von uns ist es ein freudiges Fest im Kreise der Familie. Für andere hingegen längst kein gewöhnliches Weihnachtsfest mehr, es ist geprägt von Ereignissen aus der Vergangenheit. Dieser Post entsteht daher mit einer gewissen Zerrissenheit, die ich versuche, in Worte zu fassen.
Als Erstes möchte ich diesen Blogpost all jenen widmen, die im vergangenen Jahr auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt verletzt wurden, Traumatisches erlebt oder ihr Leben verloren haben. Die Weihnachtsfeiertage werden niemals mehr die gleiche Unbeschwertheit haben wie früher. Dieses wuselige, warme Gefühl, ohne einen Gedanken an die eigene Sicherheit, diese Freiheit wurde uns genommen.
Doch sind wir in diesen schweren Zeiten, die einst so viel Wärme trugen, vor allem eines: zusammengerückt. Es sind neue Verbindungen entstanden. Gespräche, Nähe, ein stilles Miteinander.
🎄 Für Familien mit besonderer Vorfreude:
Wer mit Kindern die Wartezeit bis Heiligabend begleiten möchte, findet mit „Auf den Spuren des Weihnachtsmanns“ einen digitalen Begleiter mit Countdown, Spielen und einem Blick auf Weihnachtsbräuche aus aller Welt.
Eines Tages werden wir diese Wärme wieder spüren. So wie wir derer gedenken, die wir verloren haben, dürfen wir uns nicht in die Dunkelheit treiben lassen, sondern sollten den Blick auch auf jene richten, die mit uns hier sind.
Hoffnung zeigt sich nicht immer in Lichtern oder Geschenken. Manchmal zeigt sie sich darin, dass wir füreinander bleiben, an Orten, die uns Verbundenheit schenken, im Kreise von Kind und Kegel. Dass wir zuhören, dass wir uns erinnern und dass wir trotz allem den Mut behalten, Wärme weiterzugeben, auch an Menschen, die wir nicht kennen.
Ich wünsche euch allen da draußen ein besinnliches Weihnachtsfest, geprägt von Momenten, die durch Menschen entstehen, die euch guttun und euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern, mehr braucht es nicht. Keine teuren Geschenke, nur das Miteinander, das uns guttut. Stellt die Wärme wieder her und gebt sie weiter, tragt sie in die Welt, wie der Stern zu Bethlehem die Weisen durch die finsterste Nacht führte, so mussten auch sie sich der Dunkelheit stellen.
Lasst uns gemeinsam Lichter entzünden. Nicht um des Lichtes willen, sondern um Wärme weiterzutragen, an jene, an die wir denken. Mögen unsere Lichter Wege zeichnen durch die Dunkelheit, und all jenen Mut schenken, die noch zögern. Damit sie sehen: Sie sind nicht allein und dass Gemeinschaft bedeutet, dass jemand ein Licht für andere hält.
